Viele Tote bei Unruhen in China
Mindestens 140 Menschen sind bei Zusammenstößen zwischen muslimischen Uiguren und Chinesen in der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang ums Leben gekommen. Die Zahl der Opfer steige, zitierten nationale Medien örtliche Polizeikräfte. Zudem soll es mehr als 800 Verletzte gegeben haben.
Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua weiter berichtete, wurden hunderte Menschen festgenommen. Am Sonntag hatten Demonstranten in Urumqi, der Hauptstadt der autonomen Region, Passanten angegriffen, Fahrzeuge in Brand gesetzt und den Verkehr an mehreren Kreuzungen blockiert. Augenzeugenberichten zufolge waren die rund 3000 Demonstranten mit Holzknüppeln und Messern bewaffnet. Die Polizei wurde laut Xinhua beordert, um Ruhe und Ordnung wieder herzustellen.
Uigurische Rebellen kämpfen in Xinjiang für die Gründung eines eigenständigen Staats. Dort kommt es immer wieder zu Protesten gegen die Zentralregierung in Peking. Menschenrechtler werfen der Volksrepublik vor, die Uiguren unter dem Vorwand des Anti-Terror-Kampfs zu diskriminieren und zu unterdrücken.
Xinhua hatte zuvor bereits berichtet, dass bei den Unruhen viele Autos und Geschäfte zerstört worden seien. Am Montagmorgen sei die Lage jedoch wieder unter Kontrolle gewesen. Die Internet- und Telefonverbindungen seien jedoch unterbrochen. Die Polizei patrouillierte in den Straßen, berichtete ein Hotelmitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur in Peking. Die meisten Geschäfte seien geschlossen und viele Hotelgäste hätten ihre Reservierungen storniert. Die Menschen seien alle sehr vorsichtig, sagte der Hotelmitarbeiter.
Augenzeugen sagten, uigurische Demonstranten seien mit Messern, Holzknüppel und Steinen bewaffnet durch die Provinzhauptstadt gezogen. Die Provinzregierung machte uigurische Separatisten für die Konfrontationen verantwortlich. Die organisierte Gewalt sei von außen gesteuert worden, hieß es.
Xinhua zufolge war der Anlass für die Proteste am frühen Sonntagabend der Tod von mindestens zwei uigurischen Fabrikarbeitern in der südchinesischen Stadt Shaoguan Ende Juni. Bei dem Zwischenfall waren auch zahlreiche Menschen verletzt worden. Die Uiguren verlangen, dass die Regierung Maßnahmen ergreift, damit so etwas sich nicht wiederholt.
Am 25. Juni waren Uiguren in einer großen Spielzeugfabrik in Shaoguan in Südchina angegriffen worden. Ausgelöst wurden die Übergriffe durch Gerüchte, dass Angehörige der muslimischen Minderheit zwei Chinesinnen vergewaltigt haben sollen.
FERIENHAUS GRAN CANARIA KANAREN MASPALOMAS
Ferienhäuser mit SERVICE INBEGRIFFEN, idyllische Lage mit herrlichem Panorama Meerblick auf Maspalomas, die besondere Adresse Gran Canarias mit Ambiente und Flair !
nur 10 Autominuten erhöht über dem Strand von Maspalomas und von 3 Golfplätzen entfernt, liegt die Ferienhaus bei einer Höhenlage von 150 m und Luftlinie zum Meer von 1500 m. Aufwachen in einem tropischen Garten mit allen möglichen Südfrüchten. Lassen Sie sich in dieser Residenz verwöhnen und geniessen Sie einmalige Finca Ferienhaus!
Familiär geführtes, ländliches Anwesen bestehend aus 6 heimischen Wohneinheiten mit Terrassen und Panoramameerblick aufs Meer, die geschmackvoll und wohnlich mit Möbeln im Landhausstil eingerichtet sind. Überall wird die Liebe zum Detail spürbar. Die Häuser sind ebenerdig, von einander unabhängig und verfügen über jeglichen Komfort. Alle Wohneinheiten verfügen über SAT/TV, Musikanlage, Safe und sehr gut ausgerüstete Kitchenettes.
Blog-Archiv
Montag, 6. Juli 2009
Ferienhaus Gran Canaria Kanaren: Uiguren-Proteste
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen