FERIENHAUS GRAN CANARIA KANAREN MASPALOMAS

Ferienhäuser mit SERVICE INBEGRIFFEN, idyllische Lage mit herrlichem Panorama Meerblick auf Maspalomas, die besondere Adresse Gran Canarias mit Ambiente und Flair !
nur 10 Autominuten erhöht über dem Strand von Maspalomas und von 3 Golfplätzen entfernt, liegt die Ferienhaus bei einer Höhenlage von 150 m und Luftlinie zum Meer von 1500 m. Aufwachen in einem tropischen Garten mit allen möglichen Südfrüchten. Lassen Sie sich in dieser Residenz verwöhnen und geniessen Sie einmalige Finca Ferienhaus!
Familiär geführtes, ländliches Anwesen bestehend aus 6 heimischen Wohneinheiten mit Terrassen und Panoramameerblick aufs Meer, die geschmackvoll und wohnlich mit Möbeln im Landhausstil eingerichtet sind. Überall wird die Liebe zum Detail spürbar. Die Häuser sind ebenerdig, von einander unabhängig und verfügen über jeglichen Komfort. Alle Wohneinheiten verfügen über SAT/TV, Musikanlage, Safe und sehr gut ausgerüstete Kitchenettes.

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Montag, 6. Juli 2009

Ferienhaus Gran Canaria Kanaren: Volkskunde

Die Sache mit dem Kuss

Ein Küsschen hier, ein Küsschen da. Küssen ist eine der schönsten Beschäftigungen der Welt und ganz nebenbei eine wunderbare Art, seine Gefühle auszudrücken. Doch der Kuss hatte einst auch ganz andere Bedeutungen.

Küssen tun zwar viele Menschen seit jeher gern, der Kuss selbst aber hat über die Jahrhunderte deutlich an Bedeutung verloren. Darauf weist die Münsteraner Volkskundlerin Christiane Cantauw anlässlich des Internationalen Tages des Kusses am 6. Juli hin. "Der Kuss hatte im Mittelalter oft sogar eine rechtsbindende Wirkung", sagte die Expertin vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa in Münster.

"Zum Beispiel war eine Verlobung erst dann besiegelt, nachdem sich die Partner geküsst hatten." Nach Cantauws Worten bestand damit beim verfrühten Tod eines Partners schon vor der Hochzeit ein Anrecht auf die gegenseitig ausgetauschten Geschenke oder Besitztümer. Auch gingen die verschiedenen Kussformen früher weit über den Bereich der Partnerschaft hinaus. So gab es den sogenannten Lehenskuss, bei dem ein Untergebener das Schwert, die Hand oder das Gewand seines Gutsherrn als Zeichen seiner Unterwerfung küsste.

"Auch Fehden und Kriege wurden durch Küsse beendet",erklärte Cantauw. "Das zeigt, wie wichtig Küsse im Rechtswesen waren." Darüber hinaus spielte der Kuss auch im religiösen Leben eine große Rolle zu. Bis heute habe sich das Küssen von sakralen Gegenständen wie Madonnen-Statuen, Tempeleingängen oder Kreuzen erhalten. "Küsse wurden auch als Zeichen christlich-brüderlicher Gemeinschaft ausgetauscht, selbst wenn sich Mitglieder zum ersten Mal trafen." In diesem Ritual sieht die Volkskundlerin auch den möglichen Ursprung der heutigen Begrüßungsküsschen.

Neben der positiven Symbolik stehe mancher Kuss aber auch für Negatives, oder gar einen Missbrauch: "Der 'Judaskuss' ist ein biblisches Beispiel für den Verrat durch den Kuss, die simple Vortäuschung einer Unterwerfung", sagte Cantauw. Von den verschiedenen historischen Formen des Küssens und auch von mancher Bedeutungsschwere sei in der Gegenwart nicht mehr viel übrig geblieben. Dennoch hält die Expertin fest: "Seit der Antike gab es abgesehen von regionalen Unterschieden eigentlich keine Zeit, wo man sich nicht geküsst hat, und das ist bis heute so geblieben."

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